Alles ist anders. Die Corona – Krise hält uns fest im Griff. Täglich kommen die Anweisungen, Anordnungen und Erlässe vom Bildungsminister als Mail hereingeflattert und verkündeten uns stets Neues. Niemand konnte das erahnen, dass wir unseren Unterricht nicht mehr so halten durften wie bisher. Distance-Learning, Fernlehre und Fernlernen sind die neuen Schlagwörter. Ein ganz großes Dankeschön an alle, die mithelfen, unseren Kindern trotz Schulschließung Bildung näher zu bringen!! Die Zusammenarbeit mit den Eltern funktioniert ganz ausgezeichnet.

Hier ein paar Erfahrungsberichte der Lehrerinnen:

Bianca Baumgartner

Ich nutze für die Kommunikation mit den Kindern der 1A verschiedene Kanäle. Kurze, formale Nachrichten an die Eltern verschicke ich wie auch in der normalen Schulzeit mit der offiziell dafür vorgesehenen App "School Fox".

Für das eigentliche "Home-schooling" stelle ich Wochen- und Tagespläne zusammen. Diese Unterlagen stelle ich in einem mit allen Eltern der Klasse geteilten Online-Speicher zur Verfügung. Ich nutze dafür Microsoft Onedrive - die Eltern benötigen dafür kein eigenes Benutzerkonto. Für neue Lerninhalte "produziere" ich mittlerweile kurze Erklärvideos, welche ich ebenfalls über Onedrive teile. Die Rückmeldungen der Eltern sind positiv, das Herunterladen der Unterlagen funktioniert problemlos und ist übersichtlich. Damit die Eltern wissen, wenn neue Unterlagen bereitgestellt werden, informiere ich die Eltern zusätzlich via E-Mail über neue Arbeitsaufträge.

Mit den Kindern bin ich persönlich auch in Kontakt. Ich telefoniere einmal in der Woche mit jedem Kind meiner Klasse, frage sie wie es Ihnen mit ihren Aufgaben geht und bitte sie mir einen Text vorzulesen. Demnächst habe ich außerdem vor eine Videokonferenz mit den Kindern zu veranstalten. Dabei geht es mir nicht um das Vermitteln von Lerninhalten, sondern darum, dass sich die Kinder auch selber wieder mal zu sehen bekommen.

Brigitte Berger-Engelbrecht

In der 4B funktioniert das „Distance-Learning“ sehr gut. Die Schülerinnen bzw. Schüler erhielten sowohl vor als auch nach Ostern Aufgabenpläne mit verschiedenen Übungen. Die Übermittlung an die Kinder und auch die Rücksendung der erledigten Hausübungen an mich erfolgt überwiegend auf elektronischem Wege.

Zusätzlich testete ich Online-Übungsplattformen und bereitete Zugänge für alle vor, um das Üben daheim abwechslungsreicher zu gestalten. Mit den Eltern sowie den Kindern selbst habe ich einen regelmäßigen telefonischen Austausch. Auf diese Weise kann der soziale Kontakt zwischen mir und den Kindern zumindest in dieser eingeschränkten Form aufrecht erhalten bleiben. Für den noch weniger gefestigten Lehrstoff bereitete ich Lernvideos vor. Diese Unterrichtsform ist zu Beginn sicherlich sowohl für die Kinder als auch für mich herausfordernd, aber auch hier gilt: „gemeinsam schaffen wir das!“

Claudia Luger

Ich habe Wochenpläne für DL, M und SU, die den täglichen Lehrstoff aufweisen mit genauen Erklärungen dazu erstellt.  Alle Arbeitsblätter (beschriftet mit Datum) und auch Zusatzblätter habe ich in Papierform den Eltern und Kindern hergerichtet. Ich habe mich auch bei meiner Elternvertreterin erkundigt, sie war auch dafür, dass ich alles in Papierform herrichte. Mit dem Bring - Holsystem waren alle, außer einer Person, einverstanden. Die Angst sich anzustecken war hier zu groß. Ich habe diese Mutter mit den Unterlagen beliefert.

Nach den ersten 3 Wochen habe ich ein Feedback eingeholt: Alle waren mit meinen bisherigen Wochenplänen sehr zufrieden. Ich habe auch die Kinder und die Eltern gelobt, die sich wirklich sehr bemüht haben. Die Kinder und Eltern verwendeten meine beigelegten Lösungen in Mathematik zur Kontrolle. Alle waren dafür, mit Neuem weiterzumachen. Das Lernmax-Programm nutzen viele zu Hause. Das tägliche Training in Ugotchi habe ich weitergeleitet und einige Filme, die im SU zum Lehrstoff passen. Z. B. Willi wills wissen und die Post im Zeitraffer (beides auf youtube) und auch in Wegerer gibt es online einige Spiele zu den Frühlingsblumen. So hoffe ich, dass alle gesund bleiben.

Gabriele Stockinger

In unserer jetzigen etwas anderen Situation des Lernens arbeiten die Kinder der 1B fleißig an den, von mir zusammengestellten, Lernplänen, das bemerke ich, wenn mir die Eltern Arbeitsblätter, Bücher und Hefte zur Durchsicht in den Eingangsbereich der Schule legen. Besonders freue ich mich, wenn mir die Schülerinnen und Schüler am Telefon Texte vorlesen, die sie zu Hause trainiert haben. Auf diesem Weg ist es möglich, auch mit den Eltern ein paar Worte zu wechseln, die eine oder andere Frage zu beantworten und auf so manches hinzuweisen, was mir besonders wichtig erscheint. So erhalte ich Rückmeldung über den Lernfortschritt und die Bewältigbarkeit der Aufgabenmenge. Zusätzlich nutzen wir die Kommunikationsplattform School Fox am Smartphone und am Computer.

Die Kreativität der Kinder zeigt sich in unterschiedlichen Ideen, wie z.B. Videos mit Ferien- oder Osterwünschen, selbstgebastelten Geschenken, Karten und Zeichnungen, die mir alle große Freude bereiten.

Immer, aber besonders jetzt in der „Corona Zeit“, ist die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule sehr wichtig, dafür möchte ich mich bedanken, denn nur gemeinsam können wir diese Herausforderungen meistern.

„School Fox ist eine App für Smartphone und Computer, mit der Eltern und Lehrerinnen untereinander Texte und Bilder verschicken, sowie Notfallkontakte austauschen können. Wir möchten dabei helfen, die Kommunikation rund um die SchülerInnen durch innovative Funktionen zu vereinfachen: Gruppenmitteilungen, digitale Bestätigung, Bestätigungslisten, Übersetzungsfunktion, Notfallkontakte, Terminverwaltung, automatische Erinnerungen und vieles mehr.“

Alle geplanten Projekte und Aktivitäten müssen storniert werden.

Die Planungsarbeiten für das neue Schuljahr 2020/21 sind abgeschlossen. Mit dem Kindergarten – Team gab es einige Übergangsgespräche.

„Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen …“ sagte schon Epikur von Samos (431-271 vor Christus)

Mit 30.Juni 2020 tritt die Volksschuldirektorin OSR Veronika Schmelzer in den Ruhestand.

Mit 31. August treten VOL Margarete Kammerhofer, Dipl.-Päd. und VOL Brigitta Wieser, Dipl.-Päd. in den Ruhestand.

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Zukunft für die Wolfsbacher Ökologvolksschule und besten Dank für das Vergangene wünschen wir schöne erholsame Ferien!

 


Die Lehrerinnen der Ökologvolksschule Wolfsbach mit OSR Veronika Schmelzer, VD

 

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